Bewegungsverlust im rechten Hinterbein.
Fußt 27 % weicher auf, erholt sich 10 % langsamer.
Was das Auge übersieht,
gemessen.
Sensoren an allen vier Beinen erfassen jeden Schritt tausendfach pro Sekunde; die Aufzeichnungen werden zentral von KI ausgewertet. Wie das Pferd sein Gewicht verteilt, ob es ein Bein schont und wie sich dieses Muster über die Zeit verändert — zusammengeführt in einem einzigen Bericht.
Messtermin vereinbarenMessung in drei Schritten.
Weniger als eine halbe Stunde vor Ort. Das Schwierige ist nicht das Messen — sondern die Messung wiederholbar zu machen. Diesen Teil übernehmen wir.
Sensoren werden angelegt
Je ein Sensor am Röhrbein jedes Beins. Das Anlegen dauert fünf Minuten; Beschlag, Bandagen oder Sedierung sind nicht nötig.
Aufzeichnungen werden gemacht
Schritt und Trab mit einem Operator, auf gerader Linie und in der Wendung. Der Boden wird bei jeder Aufzeichnung vermerkt — Beton und Reithalle liefern nicht dieselben Werte.
Der Bericht entsteht
Jedes Bein für sich, Vorder- und Hinterbeinpaare im Vergleich. Beim Vergleich mit der Vergangenheit werden nur Aufzeichnungen unter gleichen Bedingungen nebeneinandergestellt.
Wie das Pferd seine Beine nutzt.
Keine einzelnen Zahlen, sondern ein Bewegungsmuster. Die Messung macht sichtbar, wie das Gewicht auf die vier Beine verteilt wird, ob eines davon geschont wird und ob sich dieses Muster mit der Zeit verändert.
Lastverteilung
Wie sich das Gewicht auf die Beine verteilt. Das Schonen eines Beins wird zu Mehrbelastung der anderen; diese Verschiebung wird festgehalten.
Der Unterschied zwischen rechts und links
Der Wert eines einzelnen Beins sagt für sich wenig aus; der Abstand zu seinem Gegenstück schon. Die Paare werden bei jeder Messung verglichen.
Bewegungsmuster und Gelenkverhalten
Der Weg, den ein Bein durch den Schritt nimmt, und wie genau er sich von Schritt zu Schritt wiederholt. Das gibt Hinweise auf Gelenkstruktur und Bewegungsfreiheit.
Wie der Huf den Boden trifft
Die Art, wie der Fuß auf dem Boden ankommt. Das Ergebnis von Beschlag und Hufbearbeitung zeigt sich hier am deutlichsten.
Veränderung über die Zeit
Vergleich von Aufzeichnungen unter gleichen Bedingungen. Was sich in einer Woche bewegt hat und was über eine Saison gleich geblieben ist.
VIER BEINE GLEICHZEITIG · HOHE ABTASTRATE · ROHDATEN WERDEN AUFBEWAHRT · KEINE EINZELNE MESSUNG IST EINE DIAGNOSE
Die Messung bleibt fest, die Auswertung wird besser.
Eine Zahl hat keine Bedeutung, solange man die Bedingungen nicht kennt, unter denen sie entstanden ist. Deshalb folgt jede Messung einem festgelegten Protokoll: Boden, Gangart und Distanz bleiben nicht dem Termin überlassen — sie werden festgehalten. Genau das macht den Vergleich erst möglich.
Standardbedingungen
Boden, Gangart und Distanz werden bei jedem Termin nach demselben Protokoll festgelegt und in jede Aufzeichnung geschrieben. Zwei Messungen auf unterschiedlichem Boden gehen nie in denselben Mittelwert ein.
Normwerte
Die Messungen werden zentral gemeinsam ausgewertet. Für Variablen wie Rasse, Alter und Disziplin werden Normwerte aufgebaut; Ziel ist, den Wert eines Pferdes innerhalb der Streuung seiner eigenen Gruppe zu lesen. Je mehr Aufzeichnungen zusammenkommen, desto schärfer werden die Schwellen.
Erneutes Auswerten
Rohdaten werden aufbewahrt. Verbessert sich die Analyse, werden frühere Messungen mit dem neuen Verfahren neu berechnet — eine Aufzeichnung von vor Monaten wird mit dem heutigen Wissen erneut gelesen.
Deshalb ist eine Messung kein einmaliges Dokument: sie ist eine Aufzeichnung, die mit jeder Lernrunde erneut gelesen wird.
Wie sieht der Bericht aus?
Jede Messung landet in einem Analysepanel, das sich im Browser öffnet. Dies sind echte Bildschirme; unter jeder Überschrift steht, wie der jeweilige Wert zu lesen ist.
Eine Messung, drei verschiedene Fragen.
Ein Bericht. Was sich ändert, ist die Frage, mit der man ihn liest.
Tierärztin oder Tierarzt
Eine numerische Aufzeichnung neben der Untersuchung. Die Beurteilung bleibt bei Ihnen; die Messung hinterlässt darunter eine datierte, erneut lesbare Ausgangsbasis.
Hufschmiedin oder Hufschmied
Vor und nach dem Beschlag zwei Messungen auf demselben Boden. Das Ergebnis der Arbeit zeigt sich darin, wie das Pferd seinen Fuß aufsetzt.
Trainerin oder Trainer
Das Pferd gemessen an seiner eigenen Historie. Was sich in einer Woche bewegt hat, was über eine Saison gleich blieb — und die Arbeitsbelastung entsprechend verteilen.
Die Ausrüstung bringen wir mit.
Wir verkaufen keine Geräte; ein geschulter Operator führt die Messung durch. Die Sensoren richtig anzulegen, die Bedingungen zu notieren und die Daten zu prüfen ist der empfindlichste Teil der Arbeit — aus schmutzigen Daten entsteht kein sauberer Bericht, deshalb überlassen wir diesen Schritt nicht Ihnen.
Equine Sensor